Trecker-Treck-Regeln des MSC-Eddesse e.V.    (vorläufige Version)                      Stand: 07.01.2009

Allgemeines

Dem Bahnpersonal ist unbedingt Folge zu leisten. Der Bahnkommissar hat das letzte Wort! Auf die Zeichen und Weisungen ist streng zu achten!

Sicherheit ist oberstes Gebot, insbesondere für die Zuschauer!

Personen / Verhalten

  1. Teilnahmeberechtigt sind Fahrer ab dem 15. Lebensjahr (wenn Fahrerlaubnis vorhanden), ansonsten ab 18 Jahren
  2. Fahren ausserhalb der Bahn nur mit SCHRITTGESCHWINDIGKEIT !
  3. Das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol ist nicht zulässig
  4. Die Mitnahme von weiteren Personen auf dem Schlepper innerhalb der Bahn ist nicht zulässig
  5. Die Schlepper müssen ein Mindestalter von 20 Jahren haben, Ausnahmen in Sonderklassen vorbehalten
  6. Den Weisungen, Start, Stopp (Rote Flagge) ist unbedingt Folge zu leisten

Schlepper

  1. Zugelassen sind nur Serien-Schlepper (bestimmte Modifikationen zulässig), jedoch keine Eigenbau-Traktoren!
  2. Für die Angabe der PS-Leistung ist
    • Bei unveränderten (originalen) Schleppern der Fahrzeugschein oder die (allgemein bekannte) Serienleistung des Typs,
    • Bei modifizierten Schleppern (anderer Motor) die Leistung des damit vergleichbaren Schleppertyps,
    • Bei “gedrosselten” Aggregaten die Original-Leistung
    • Bei nachträglich aufgeladenen Aggregaten eine Merhleistung von 30 % anzusetzen
  3. Die Höchstdrehzahl des Schleppers sollte 2.800 1/min nicht überschreiten (Gefahr von Schäden der Schwungmassen / Kupplungen)
  4. Bei nachgerüsteten Turboladern sind diese mit einer ausreichenden Blechverkleidung in alle Richtungen abzuschirmen, optional mit einem “Schraubenkreuz” aus zwei Schrauben M10, Festigkeitsklasse 8.8 im 90° verdreht im Abgasrohr nahe des Laders anzubringen
  5. Auspuffrohre sollten senkrecht nach oben oder auf den Boden strahlen, Abstrahlung zu Seite/zum Fahrer ist zu vermeiden
  6. Hinweis: Modifizierte Fahrzeuge (Leistungssteigerungen etc.) verlieren die ABE, daher hier besondere Vorsicht, insbesondere bezüglich Schäden / Versicherung
  7. Das Zugmaul darf eine Höhe von max. 70 cm in der Klasse bis 25 PS, und eine Höhe von max. 90 cm in allen anderen Klassen haben (gemessen an der Auflagefläche); es darf während des Zuges nicht in der Höhe oder seitlich verschoben werden. Bäumt sich der Schlepper zu stark auf, muss der Versuch abgebrochen werden und im nächsten Durchlauf mit niedrigerer Einstellung gefahren werden

Gewichte

  1. Gewichte müssen fest verschraubt sein oder in Original-Halterungen (mit Sicherung) eingehängt sein. Es sind Original Schleppergewichte an der Schlepper-Front und in den Felgen empfohlen. Gehen Gewichte oder durch Überlastung mit Gewichten Schlepperteile verloren, führt dies zu Disqualifikation
  2. Nach dem Verwiegen / Technische Abnahme ist keine Gewichtsveränderung mehr zulässig, Zuwiderhandlungen sind Betrug an den anderen Teilnehmern und führen zur Disqualifikation
  3. Im Frontlader und in der Heckhydraulik dürfen keine Geräte eingehängt angebaut sein, in der Heckhydraulik sind keine Gewichte zugelassen; Ackerschiene und feste Trittplatten sind zulässig

Bereifung / Antrieb

  1. Die Bereifung darf frei gewählt werden, nicht zugelassen sind Zwillingsreifen, Eisenreifen oder Terrabereifung
  2. Allrad-Antrieb ist derzeit nicht zugelassen, Missbrauch führt zu Disqualifikation bzw. bei Versehen zum Neustart
  3. Wärend des Ziehens darf nicht geschaltet werden. Ist beim Anfahren innerhalb des ersten Meters ein völlig falscher Gang/Gruppe gewählt bzw. wird der Motor abgewürgt, darf in einem anderen Gang noch EIN Versuch gestartet werden
  4. Das Rucken mit der Kupplung ist verboten

Ablauf / Bewertung

  1. Gezogen wird in der Regel in zwei Durchgängen. Bei Wertegleichheit entscheidet ein Stechen oder die schnellere Zeit.
  2. Der Zug endet
    • Bei einem Full-Pull (volle Bahnlänge erreicht)
    • Bei einem Defekt, Schaden, Teileverlust, Flüssigkeitsverlust etc.
    • mit dem Schwenken der Roten Flagge (warum auch immer, SICHERHEIT...)
    • Beim seitlichen Verlassen der Bahnbegrenzung
    • Nach dem Abwürgen des Motors (bei einer Weite > 1m)
    • Bei zu hohem Aufbäumen des Schleppers
  3. Die Ermittlung der Weite erfolgt vom Startpunkt bis zum Stillstand-Punkt der Vorderkante des Zugschlittens mit einer Genauigkeit von 10 cm
  4. Beschwerden / Bemängelungen sind rechtzeitig dem Bahnkommissar zu melden, der Verein behält sich das Recht zu Änderungen bzw. Abweichungen von den Regeln vor.

Die Treckertreck-Regeln zum Download als PDF gibt es (bald) hier.

Letztes Update: 30.04.2017